Kaspar Weith

Figurenspiel

Kaspar Weith, geboren in Zwickau, ist Puppenspieler und Tischler. Nach Erhalt seines Gesellenbriefs zog er zwei Jahre durch Deutschland und Spanien, bis seine Liebe zum Theater ihn zum Studium der zeitgenössischen Puppenspielkunst an die HfS „Ernst Busch“ führte.

Seit 2018 ist er nun Diplom-Puppenspieler/Darstellender Künstler und in der freien Szene, sowie an diversen deutschsprachigen Bühnen zu Gast (Theater Augsburg, Puppentheater Magdeburg, Puppentheater Zwickau). Er baut Puppen, konzipiert, spielt eigene und andere Stücke und führt auch schon mal Regie in eigener Sache.

Theater ist für ihn in erster Linie eine Feier der Verwandlungen. Ein Kollektiv von Künstlern erarbeitet ein Stück für ein Publikum, d.h. es aktualisiert Mythen für die Allgemeinheit. Theater hat nach seinem Dafürhalten seinen Sinn erfüllt, wenn die Verwandlungen dazu führen, dass alle am Theater Partizipierenden neue Möglichkeiten und Perspektiven in der Welt sehen oder wenn im klassischen Sinn eine Katharsis eintritt.

Sein besonderes Interesse gilt der Verbindung von Natur, Theater und modernen Medien. So geschehen z.B. in seiner Diplominszenierung „Herz der Finsternis“ nach Texten von J. Conrad und W. Lotz. Unter freiem Himmel folgten die Zuschauer, via Kopfhörer und Live-Videoübertragung den Protagonisten (recht kleinen Stabpuppen) in den Berliner „Urwald“, auf der Suche nach dem Wahnsinn der Zivilisation.

Die Schreiadleroper ist seine zweite Kooperation mit dem Opernale e.V..

Bereits 2013 war er als Darsteller („Jack“) und Produktionsassistent an der Bettleroper beteiligt. In der aktuellen Produktion kümmert sich Kaspar Weith um Puppenbau und Puppenspiel, sowie um die diesbezüglichen konzeptionellen und dramaturgischen Beratungen.

Kaspar Weith

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