22.09.2021

OPERNALE 2021 mit großem Erfolg beendet

Luise Greger zurück in der Heimat

Die OPERNALE-Tour 2021 endete am Sonntag (19.9.) mit einer Open-Air-Aufführung des neuen Musiktheaterwerkes „Luise Greger, eine pommersche Gans“ in Ahrenshoop. Der Garten des Kunstmuseums in der bekannten Künstlerkolonie war erstmals Spielort der OPERNALE. Vorangegangen waren elf Vorstellungen zwischen Uckermark und Fischland/Darß. So wie bei der Uraufführung am 20. August im Kultur- und Initiativenhaus STRAZE Greifswald fand das Werk allerorts große Resonanz bei den insgesamt rund 1000 Besuchern. Das belegen auch zahlreiche Zuschriften an das OPERNALE-Team. „Super inszeniert und hervorragend gesungen – Luise in ihrem Zeitgeschehen wird in unserer Zeit lebendig gemacht“, schrieb Klaus Boellhoff aus Klempenow. „Wieder ein Schatz gehoben, ein ‚Baby‘ geboren, eine wahre Geschichte erzählt, die der Vergessenheit entgegengewirkt“, merkte Karen Salewski aus Greifswald an. So brachte die OPERNALE in diesem Sommer, die in ihrer Geburtsstadt Greifswald lange Zeit vergessene Komponistin Luise Greger (1861 – 1944) mit ihrer Musik zurück in die Heimat. „ Ich bin sehr stolz, dass es uns gelungen ist, auf so erfolgreiche Weise die Uraufführungsreihe über bemerkenswerte pommersche Frauen fortzusetzen“, so die künstlerische Leiterin der OPERNALE Henriette Sehmsdorf. Luise Greger folgt damit Sibylla Schwarz, dem jungen Dichtergenie aus der Barockzeit und Alwine Wuthenow, der niederdeutschen Lyrikern, deren Gedichte Luise Greger vertonte und die nun erstmals wieder erklangen. „Sehr glücklich und dankbar bin ich, dass  trotz der vielen unterschiedlichen Orte und der coronabedingt unsicheren Zeiten, nicht nur logistisch alles gut geklappt hat, sondern unser wunderbares Ensemble mit Friederike Schnepf, Joana-Maria Rueffer (beide Sopran), Lars Grünwoldt (Bariton) und Benjamin Saupe (Klavier) gesund geblieben ist. Nicht auszumalen,  wenn jemand von ihnen vor einer Vorstellung in Quarantäne geschickt worden wäre!, so die OPERNALE-Chefin erleichtert.