Clanga pomarina. Die Schreiadler-Oper

Der kleinste Adler „schreit“ in unseren Ohren nach musiktheatralischer Verarbeitung, weil er nicht nur akustisch reizvoll und inspirierend ist, sondern eben auch Themen berührt, die philosophische, gesellschaftliche und weltpolitische Fragen aufwerfen: Klimaschutz versus Vogelschutz, Naturschutz versus Landwirtschaft, Strukturausbau versus Umweltschutz …

Auf der Grundlage von Presseberichten, Fachartikeln, Interviews mit Ornithologen und den aufgezeichneten Lebensdaten des Schreiadlers Rainer entsteht eine fiktive Opernhandlung über das Leben des seltenen Greifvogels. Umgesetzt wird das Ganze nicht nur mit den klassischen Mitteln des Musiktheaters – Gesang, Instrumentalmusik und szenische Darstellung – sondern auch durch Figurenspiel.

Benjamin Saupe aus Greifswald komponiert für zwei Männer- und eine Frauenstimme, Klavier und mehrere Flöten.
Henriette Sehmsdorf schreibt das Libretto und inszeniert.

Programm

Mitwirkende

Henriette Sehmsdorf Künstlerische Leitung, Konzeption und Inszenierung
Stefanie Gruber Kostümbild
Michael F. Britsch Regieassistenz
Claudia Roick Mezzosopran
Klaus Holsten Flöten
Benjamin Saupe Klavier
Sabine Köhler Puppenspielerin
Heiki Ikkola Puppenspieler

Weitere Termine

Samstag 10. August 19 Uhr Premiere - Vogelpark, Marlow
Freitag 16. August 20 Uhr Kirchdorf
Samstag 17. August 20 Uhr Kirche Starkow
Sonntag 18. August 17 Uhr Klanghaus am See, Klein Jasedow
Freitag 23. August 20 Uhr Kirche, Nehringen
Samstag 24. August 20 Uhr Peter-Tucholski-Haus, Loitz
Sonntag 25. August 15 Uhr SOS-Dorfgemeinschaft Hohenwieden, Grimmen
Freitag 30. August 20 Uhr Schloss Kummerow, Gartensaal
Samstag 31. August 20 Uhr Landhof Trittelwitz
Sonntag 1. September 16 Uhr Burg Klempenow
Donnerstag 5. September 20 Uhr Gutshaus Stolpe an der Peene / Haferscheune
Freitag 6. September 20 Uhr Ribnitz-Damgarten
Samstag 7. September 20 Uhr Pommersches Landesmuseum, Greifswald

Partner/Koop

Norddeutscher Rundfunk
Vorpommern-Fonds
Landkreis Vorpommern-Greifswald
Landkreis Vorpommern-Rügen
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Stiftung der Sparkasse Vorpommern
Universitäts- und Hansestadt Greifswald
Fonds Darstellende Künste

Kirche Nehringen

Die St. Andreas Kirche in Nehringen geht auf das Jahr 1350 zurück. Als Kapelle geweiht, wurde sie Ende des 15. Jahrhunderts zur Pfarrkirche und 1721 für den Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern im Barockstil erweitert und ausgestattet. Überhaupt ist der alte Dorfkern Nehringens das letzte erhaltene Ensemble schwedischen Barocks in Vorpommern. Nach dem 2. Weltkrieg begann der Verfall der Kirche. Der Initiative des Gemeindekirchenrates, vielen Spendern und vor allem dem Küster Klaus Bergemann ist es zu verdanken, dass sie in Schönheit erhalten blieb. Nun wird hier sogar erstmals eine Oper aufgeführt! Nehringen – ein Ortsteil von Grammendorf – liegt an der Trebel. Die berühmte Klappbrücke über diesen Fluss, die nach historischem Vorbild wieder aufgebaut wurde, verbindet an dieser Stelle Vorpommern und Mecklenburg. Und die Wiesen diesseits und jenseits des Flusses bieten dem Schreiadler Lebensraum.

Freitag, 23. 8., 20 Uhr, Kirche St. Andreas, 18513 Nehringen bei Grammendorf

Ticketvorverkauf: Bürgerinitiative PROGRAMMendorf e.V. Olaf Schnelle, Doro 9,
18313 Grammendorf, T. 038334– 283060; os@schnelles-gruenzeug.de