Schatzsucher und Dienstleister

Gutes Theater braucht gründliche Recherche, denn nur in der genauen Erforschung der Quellen und der unvoreingenommenen Untersuchung des Themenfundes kommt man zu neuen Erkenntnissen. Wir sind sehr wissbegierig und teilen mit Freude das mit, was wir herausbekommen haben: unparteilich, weltoffen und vor allem mit künstlerischen Mitteln.

Für diese Recherchearbeiten suchen wir die Kooperation zu wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen unseres Bundeslandes. Dabei sind wir mal als schätzehebender Initiator und mal als zuliefernder Dienstleister unterwegs und deshalb für jedes Thema offen. Nur Vorsicht: Wir machen aus fast allem eine Oper!

So manche Entdeckungen haben wir schon gemacht: Sibylla Schwarz, ein 17-jähriges Dichtergenie aus Greifswald zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde im Opernale-Festival 2014 zur Protagonistin. Alwine Wuthenow wurde es dann 2017.

Mehr über unser aktuelles „Schatzsucher Projekt Luise Greger“
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Studenten erhielten Einblicke in die Arbeit der OPERNALE

Im Rahmen unseres Opernale-Handlungsfeldes „FORSCHUNG“ kooperieren wir im Sommersemester 2021 mit dem Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald. Im Musikwissenschaftsseminar „Luise Greger (1861-1944), Komponistin aus Greifswald“ geleitet von Dozentin Verena Liu, bieten wir Praxis-Einblicke in die Opernale-Arbeit und unser diesjähriges Stück „Luise Greger, eine pommersche Gans“. Fragen zur Entwicklung eines Musikertheaterstückes, zum Arbeitsalltag einer Künstlerischen Leiterin oder Aufgabenfelder der Dramaturgie wurden ebenso besprochen wie die Biografie und Lieder von Luise Greger. Höhepunkt unserer Zusammenarbeit bildete ein Probenbesuch Ende Juni im Opernale-Institut, wo wir einige Szenen aus dem Stück präsentierten. Außerdem schreibt die Seminargruppe einen Text über Luise Greger für das Programmheft der OPERNALE 2021.