Ein Glas aufs Land und eins auf die See – Teil 2

Ein Glas aufs Land ein eins auf die See – Teil 2 – heißt das neue OPERNALE-Programm 2020. Die Premiere wird am 11. September in der Marina Neuhof, also in der OPERNALE-Heimatgemeinde Sundhagen stattfinden. Corona bedingt müssen allerdings leider die im August geplanten Aufführungen entfallen. Und: Der zweite Teil kommt nun vor dem ersten! Das mag ungewöhnlich sein, ist aber unser Alternativangebot, um trotz Corona-Einschränkungen auch in diesem Sommer mit Musik auf Tour zu gehen.

Alles spielt sich ab in der kleinen Kneipe, in der Sunny die Wirtin ist. Nur Küchenfee und Postfrau sind an diesem Abend noch anwesend. Da kann man Abstand halten und dabei dem Publikum eine neue Story auftischen. Jüngste Ereignisse und Verordnungen werden reflektiert und dabei übers Kommen, Gehen und Bleiben in Vorpommern trefflich philosophiert. Das geschieht spritzig verbal und natürlich musikalisch begleitet – mit Opernarien oder Schlagern, so wie es sich eben fügt.

Ein Glas aufs Land und eins auf die See erheben:
– Mezzosopranistin Joana-Maria Rueffer als Wirtin Sunny, die mit der Arie der Senta aus der Oper „Der Fliegende Holländer“ von Richard Wagner für einen furiosen Auftakt sorgen wird
– die Akkordeon spielende Allroundmusikerin Karen Salewski als Küchenfee Tina
– Petra Schwaan-Nandke, die sich als Postfrau Helga plattdeutsch philosophierend einmischt

Opernale-Chefin Henriette Sehmsdorf setzt den maritimen Abend Nr. 2 in Szene.

Übrigens: Alle Fans von Petra Schwaan-Nandke, die auf deren Sommer-Programm wegen Corona verzichten müssen, können bei diesem OPERNALE-Abend  auf ihre Kosten kommen.

Freuen Sie sich mit uns auf diesen Abend in der Kunstmühle Jarmen. Stoßen Sie mit uns an auf unser Land und auf die See und auf 10 Jahre OPERNALE!

Karten (25 € zzgl. Gebühren) ab Juli bei den Veranstaltern vor Ort, den bekannten Vorverkaufsstellen, auf unserer Homepage oder direkt online

 

Sonntag 13. September Kunstmühle Jarmen

Kunstmühle Jarmen

In der Kunstmühle Jarmen wird nicht Kunst gemacht, sondern Korn gemahlen. Nicht mittels natürlicher Wasser- oder Windkraft, sondern eben „künstlich“ – mit Strom. 1907 ging die Elektrische Kunstmühle Jarmen GmbH in Betrieb. Die heutige Nordland Mühlen GmbH am Jarmener Hafen direkt an der Peene gelegen, gehört zu GoodMills, dem größten Getreidemühlen-Konzert Deutschlands. Und sie ist die einzige und letzte ihrer Art in Mecklenburg-Vorpommern. Am 30. September 2020 soll sie geschlossen werden, weil sie rote Zahlen schreibe und sich auf dem Getreidemarkt nicht mehr rentiere, heißt es vom Konzern. Viele Bauern der Region müssten dann ihr Getreide nach Berlin oder Hamburg bringen. Dagegen regt sich heftiger Widerstand. Eine Bürgerinitiative hat sich gegründet, Stadt und auch der Landkreis treten für den Erhalt der Mühle ein.

Die OPERNALE wird am 13. September Kunst in die Mühle bringen und im Mehllager das Glas nicht nur aufs Land und auf die See erheben, sondern auch auf die Mühle, wo hoffentlich noch lange umweltfreundlich das in der Region gewachsene Korn gemahlen werden kann.

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