Henriette Sehmsdorf

Henriette Sehmsdorf (Künstlerische Leitung, Konzeption und Inszenierung), geboren in Greifswald, absolvierte ein Studium der Opernregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Wichtige Lehrer für sie waren Peter Konwitschny und Ruth Berghaus. Nach ihrem Studium war Henriette Sehmsdorf als Regieassistentin, Dramaturgin und Regisseurin tätig, u. a. am Burgtheater Wien und am Theater Vorpommern. Von 2002 bis 2008 arbeitete sie als ständige freie Mitarbeiterin für die Dresdner Musikfestspiele unter Hartmut Haenchen. Als Regisseurin brachte sie mehr als 30 Inszenierungen erfolgreich auf die Bühne, worunter sich sowohl Opernklassiker wie „Tosca“ (G. Puccini) und „Cavalleria rusticana“ (P. Mascagni) befinden wie auch Sprechtheaterproduktionen und Musiktheater- Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Wiederholt inszenierte sie am Konzerthaus Berlin und am Theater Vorpommern. Sie führte u. a. Regie bei „Dido und Aeneas“ (H. Purcell), „Die Zofen“ (P. Bengtson), „Simplicius Simplicissimus“ (K. A. Hartmann), „R. Hot oder die Hitze“ (F. Goldmann), „Der Kick“ (A. Veiel) sowie bei „Gut gegen Nordwind“ (D. Glattauer). Neben ihrer Regietätigkeit arbeitete sie als Dozentin für Szenischen Unterricht an verschiedenen Hochschulen, u. a. an der Universität der Künste Berlin sowie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Bundesweite Beachtung erlangte ihre Inszenierung des Lehrstücks „Der Jasager“ (B. Brecht), das als Schul-Theater-Projekt in der Spielzeit 2011/12 erarbeitet, am Theater Vorpommern aufgeführt und von der Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder 2012 im Rahmen des Wettbewerbs „Kinder zum Olymp!“ ausgezeichnet worden ist. Henriette Sehmsdorf ist Initiatorin und Mitbegründerin des OPERNALE e. V. und steht der OPERNALE als Künstlerische Leiterin vor. Für die OPERNALE inszenierte sie bereits „Der Schauspieldirektor“ (OPERNALE 2011), „Die Bettlerdamen“ (OPERNALE 2012) sowie „Die Bettleroper“ (OPERNALE 2013).